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Welche Wärmepumpe ist am effizientesten?

Wärmepumpe Effizienz

Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger und effizienter Energieverwendung im eigenen Zuhause. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Technologie stellt sich jedoch die Frage, welche Wärmepumpe die effizienteste Lösung bietet. Die Antwort auf diese Frage hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Beschaffenheit Ihres Hauses, das lokale Klima und Ihre spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Heizung und Kühlung. In diesem Blog-Post werfen wir einen detaillierten Blick auf die verschiedenen Arten von Wärmepumpen, vergleichen ihre Effizienz und helfen Ihnen, die optimale Wahl für Ihr Zuhause zu treffen.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • symbol-hakenWärmepumpen bieten eine umweltfreundliche Alternative zu traditionellen Heizsystemen, indem sie erneuerbare Energiequellen nutzen und dadurch den CO₂-Fußabdruck Ihres Haushalts reduzieren.
  • symbol-hakenDie Effizienz einer Wärmepumpe wird hauptsächlich durch den COP-Wert (Coefficient of Performance) gemessen, der angibt, wie effektiv die Wärmepumpe Energie aus ihrer Quelle in nutzbare Wärme umwandelt.
  • symbol-hakenDie Auswahl der effizientesten Wärmepumpe hängt von Ihren individuellen Bedingungen ab, einschließlich der geographischen Lage, der Dämmung des Gebäudes und der vorhandenen Heizinfrastruktur.
  • symbol-hakenVamo unterstützt nicht nur bei der Wahl der effizientesten Wärmepumpe für Ihr Zuhause, sondern begleitet Sie auch durch den gesamten Prozess von der Planung über die Installation bis hin zur Wartung.

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Warum Sie sich für eine Wärmepumpe entscheiden sollten

Die Entscheidung für eine Wärmepumpe bringt zahlreiche Vorteile mit sich, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel. Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien zur Beheizung und Kühlung Ihres Zuhauses, was sie zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wahl macht. Mit ihrer Fähigkeit, für jedes Kilowatt eingesetzter Energie drei bis vier Kilowatt Wärmeenergie zu erzeugen, sind Wärmepumpen ein Paradebeispiel für Energieeffizienz – dies spiegelt sich auch in den niedrigen Betriebskosten wider.

Ein wesentlicher Vorteil ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffsystemen. Da Wärmepumpen größtenteils auf Umweltwärme zurückgreifen, vermindern sie die Abhängigkeit von öl- und gasbasierten Heizsystemen und tragen somit zur Verringerung der globalen Erwärmung bei.

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Die staatliche Förderung und das attraktive Mietmodell von Vamo machen den Umstieg auf eine Wärmepumpe noch ansprechender. Mit Unterstützung von Vamo können Sie von der Planung bis zur Inbetriebnahme auf eine fachgerechte Begleitung zählen.

Absatzentwicklung Wärmepumpen in Deutschland 2004–2023

Vergleich der Wärmepumpen-Arten: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die Auswahl der passenden Wärmepumpe ist essentiell für eine kostengünstige, effiziente und nachhaltige Beheizung Ihres Zuhauses. Um Ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen, beleuchten wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beliebtesten Wärmepumpen-Arten.

Alle Wärmepumpen haben die folgenden Gemeinsamkeiten: 

  1. Klimafreundlichkeit: Alle Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen (Luft, Wasser, Erde), um Heizwärme und Warmwasser zu erzeugen. Dieser Prozess ist umweltschonend und reduziert den CO₂-Ausstoß.
  2. Kältekreislauf: Unabhängig von der Art, nutzen alle Wärmepumpen einen Kältekreislauf, der mit elektrischer Energie betrieben wird. Ein Kältemittel, das bei niedrigen Temperaturen verdampft, transportiert die Umweltwärme in das Innere der Wärmepumpe, wo sie verdichtet und erwärmt wird.
  3. Kombinationsmöglichkeiten: Alle Wärmepumpen-Arten lassen sich sehr gut mit Photovoltaik zur Stromerzeugung oder auch mit anderen Heizsystemen als Hybridlösung kombinieren. Dies ermöglicht eine weitere Senkung der Betriebskosten.
Die verschiedenen Wärmepumpen-Typen

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die bekannteste Art von Wärmepumpen und eignen sich gut für den Einsatz in Einfamilienhäusern. Diese Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Wärmequelle und sind einfach zu installieren. Vamo hat sich exklusiv auf diese Art von Wärmepumpe spezialisiert.

Wenn Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installieren möchten, sollten Sie sicherstellen, dass genügend Platz für das Außengerät vorhanden ist. Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe bei sehr kalten Temperaturen nicht so effizient arbeitet. In Deutschland stellt dies in den meisten Regionen zumeist kein Problem dar. Wir beraten Sie gerne ausführlich zu allen offenen Fragen.

Spezielle Eigenschaften von Luft-Wasser-Wärmepumpen:

  • Wärmequelle: Nutzen die Außenluft als Energiequelle.
  • Vorteile: Geringere Anschaffungskosten, hohe Flexibilität bei der Aufstellung, geeignet für kleinere Grundstücke, Nachrüstung für Alt- und Neubau möglich.
  • Nachteile: Geringere Effizienz bei sehr niedrigen Außentemperaturen, potenzielle Lärmentwicklung (Modell abhängig).

Experten-Hinweis: Vamo verbaut ausschließlich Luft-Wasser-Wärmepumpen von Premiumherstellern mit hohen Effizienz-Kennzahlen und einem geringen Lärmpegel. Vamo trägt zudem das Gütesiegel „Fachbetrieb Wärmepumpe“ und steht damit für Qualität im Wärmepumpen-Handwerk.

Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen)

Sole-Wasser-Wärmepumpen sind etwas teurer als Luft-Wasser-Wärmepumpen, da sie eine Erdsonde benötigen, um Wärme zu sammeln. Diese Art von Wärmepumpe ist jedoch in der Lage, auch bei sehr niedrigen Temperaturen effizient zu arbeiten. Erdwärmepumpen sind daher eine gute Wahl für den Einsatz in Regionen mit sehr kaltem Wetter.

Bei der Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe ist es wichtig, dass die Erdsonde korrekt verlegt wird, um eine optimale Wärmeaufnahme zu gewährleisten. Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe mehr Platz benötigt als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Spezielle Eigenschaften von Sole-Wasser-Wärmepumpen:

  • Wärmequelle: Ziehen ihre Energie aus dem Erdreich, mittels Erdkollektoren oder Tiefenbohrungen.
  • Vorteile: Höhere Effizienz durch konstante Erdtemperaturen, hohen COP-Wert.
  • Nachteile: Höhere Anfangsinvestition und Erschließungskosten, benötigen geeignetes Grundstück für Installation, sind genehmigungspflichtig.

Wasser-Wasser-Wärmepumpen (Grundwasser-Wärmepumpen)

Wasser-Wärmepumpen gehören mit zu den effizientesten Wärmepumpen und sammeln Wasser aus einem energetisch günstigen Wasserkörper, um damit Wärme zu erzeugen. Diese Wärmepumpen sind jedoch teuer und benötigen Zugang zu einem nahegelegenen Gewässer. Daher sind sie keine praktikable Lösung für alle Häuser.

Wenn Sie eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe installieren möchten, sollten Sie sicherstellen, dass ein geeignetes Gewässer in der Nähe Ihres Hauses vorhanden ist. Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe in der Regel teurer ist als andere Arten von Wärmepumpen.

Spezielle Eigenschaften von Grundwasser-Wärmepumpen: 

  • Wärmequelle: Nutzen die Energie aus Seen oder Grundwasser.
  • Vorteile: Höchste Effizienz und COP-Wert, gleichbleibende Grundwassertemperaturen.
  • Nachteile: Hohe Anfangsinvestition und Installationskosten, erfordert ausreichende Grundwassermenge und -qualität, sind genehmigungspflichtig.

Luft-Luft-Wärmepumpen

Luftwärmepumpen sind die einfachste Art von Wärmepumpen und eignen sich gut für den Einsatz in Gebäuden ohne vorhandenes Heizsystem. Diese Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Wärmequelle und heizen und kühlen das Haus durch eine Kombination aus Gebläse und Kanälen. Sie sind jedoch weniger effizient als andere Arten von Wärmepumpen.

Wenn Sie eine Luft-Luft-Wärmepumpe installieren möchten, sollten Sie sicherstellen, dass genügend Platz für das Außengerät vorhanden ist. Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Art von Wärmepumpe in der Regel nicht so effizient ist wie andere Arten von Wärmepumpen.

Spezielle Eigenschaften von Luft-Luft-Wärmepumpen:

  • Wärmequelle: Diese Art von Wärmepumpe nutzt ebenfalls die Außenluft als Energiequelle, gibt die gewonnene Wärme jedoch direkt an die Innenluft ab.
  • Vorteile: Einfache Installation und geringere Anschaffungskosten, ideal für die Klimatisierung von Innenräumen.
  • Nachteile: Weniger geeignet für die komplette Beheizung des Hauses in sehr kalten Regionen, da sie bei niedrigen Außentemperaturen weniger effizient arbeiten kann. Zudem bieten sie keine Warmwasserbereitung.

Die Wahl der passenden Wärmepumpe hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter die geografische Lage, die spezifischen Anforderungen Ihres Hauses sowie die vorhandene Infrastruktur. Unabhängig von der Art der Wärmepumpe, die Sie wählen, ist es wichtig, dass Sie einen professionellen Installateur wie Vamo beauftragen, um sicherzustellen, dass die Wärmepumpe korrekt installiert wird und optimal arbeitet. 

Vamo bietet umfassende Beratung und Unterstützung bei der Auswahl und Installation der effizientesten Wärmepumpe für Ihr Zuhause, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

Wärmepumpen-Test: Eine tabellarische Übersicht

Der Wärmepumpenmarkt wächst stetig, und mit ihm die Auswahl an Modellen und Herstellern. Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welche Wärmepumpe die beste für Ihr Zuhause ist, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Kriterien tabellarisch gegenübergestellt.

Sole-Wasser-Wärmepumpe Wasser-Wasser-Wärmepumpe Luft-Wasser-Wärmepumpe Luft-Luft-Wärmepumpe
Investitionskosten Hoch Hoch Gering Gering
Betriebskosten Sehr gering Sehr gering Gering Mittel
Installationsaufwand Hoch Hoch Gering Gering
Einsatzgebiete Geeignetes Grundstück für Erdbohrungen Geeignetes Grundstück mit passender Grundwasserqualität Drinnen, draußen, auch auf kleinen Grundstücken Drinnen, draußen, auch auf kleinen Grundstücken
Genehmigungspflichtig Ja Ja Nein Nein
Coefficient of Performance (COP) ca. 4 – 5 ca. 5 – 6 ca. 3 – 4 ca. 2 – 3

Experten-Hinweis

  • symbol-hakenBei den COP-Werten handelt es sich um Durchschnittswerte. Auch mit Luft-Wasser-Wärmepumpen können bei guter Installation und den passenden Beschaffenheiten Werte von bis zu 5 erreicht werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Wärmepumpen-Effizienz?

Die Effizienz einer Wärmepumpe, oft durch den COP (Coefficient of Performance) Wert gemessen, ist entscheidend für deren Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Es gibt mehrere Schlüsselfaktoren, die die Effizienz einer Wärmepumpe beeinflussen.

Temperaturunterschiede

Der Effizienzgrad einer Wärmepumpe hängt stark von den Temperaturunterschieden zwischen der Wärmequelle (z. B. Außenluft, Erdreich) und dem Heizsystem im Gebäude ab. Je geringer dieser Unterschied ist, desto effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten. In kalten Klimazonen, wo die Außentemperaturen stark fallen, müssen Wärmepumpen härter arbeiten, um die gewünschte Innentemperatur zu erreichen, was die Effizienz verringert.

Es ist daher wichtig, dass das Haus gut isoliert ist und dass die Fenster und Türen dicht schließen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Eine gute Isolierung sorgt auch dafür, dass die Wärmepumpe weniger hart arbeiten muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Wärmequellen

Die Art der Wärmequelle ist ein weiterer entscheidender Faktor. Erdreich und Grundwasser bieten im Vergleich zur Außenluft konstantere Temperaturen, was zu einer höheren Effizienz der Sole-Wasser- bzw. Wasser-Wasser-Wärmepumpen führt.

Wasser ist eine sehr gute Wärmequelle, da es eine hohe Wärmekapazität hat und daher viel Wärme speichern kann. Allerdings ist nicht immer genügend Wasser verfügbar, um als Wärmequelle zu dienen. Luft kann auch als Wärmequelle dienen, ist aber weniger effizient als Wasser. Die Lufttemperatur schwankt stärker als die Wassertemperatur, was bedeutet, dass die Wärmepumpe härter arbeiten muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Wärmeübertragungsmedien

Verschiedene Wärmeübertragungsmedien, wie z. B. Sole (eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel), beeinflussen ebenfalls die Effizienz. Medien, die bei niedrigeren Temperaturen effizient arbeiten können, verbessern die Gesamtleistung der Wärmepumpe.

Es ist wichtig, das richtige Wärmeübertragungsmedium für die jeweilige Wärmepumpe auszuwählen, um die Effizienz zu maximieren.

Systemdesign und -größe

Eine korrekte Dimensionierung des Wärmepumpensystems ist entscheidend. Eine überdimensionierte oder unterdimensionierte Anlage kann zu ineffizientem Betrieb führen. Eine maßgeschneiderte Anpassung des Systems an die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten des Gebäudes optimiert die Effizienz und sorgt für eine langfristige Reduzierung der Betriebskosten.

Es ist wichtig, dass die Wärmepumpe von einem qualifizierten Fachmann wie Vamo installiert wird, der das Systemdesign und die Größe der Wärmepumpe entsprechend den Anforderungen des Hauses oder Gebäudes berechnen kann.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe. Eine gut gewartete Wärmepumpe wird effizienter arbeiten und länger halten. Um die Effizienz einer Wärmepumpe zu maximieren, ist es wichtig, alle Faktoren zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass das System gut gewartet wird.

Wichtige Kriterien für den Wärmepumpen-Vergleich

Wärmepumpen-Effizienz-Vergleich

Um die Effizienz von Wärmepumpen zu verstehen, sind drei Schlüsselbegriffe entscheidend: COP (Coefficient of Performance), JAZ (Jahresarbeitszahl), und SCOP (Seasonal Coefficient of Performance). Diese Indikatoren helfen dabei, die Leistung und Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpensystemen zu bewerten.

  • COP: Zeigt die Effizienz einer Wärmepumpe bei bestimmten Bedingungen. Ein COP von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe für jedes Kilowatt Strom 4 Kilowatt Heizenergie liefert.
  • JAZ: Gibt die durchschnittliche Effizienz einer Wärmepumpe über ein ganzes Jahr an, inklusive saisonaler Schwankungen.
  • SCOP: Ähnlich der JAZ, aber spezifisch für europäische Klimabedingungen, um die Effizienz von Wärmepumpen in verschiedenen Regionen zu vergleichen.

Kurz gesagt, COP misst die Momentaneffizienz, während JAZ und SCOP die Jahresleistung unter realen Bedingungen bewerten. Vamo nutzt diese Kennzahlen, um die optimale Wärmepumpe für Ihr Zuhause zu identifizieren. Wir führen Sie gerne durch die verschiedenen Begrifflichkeiten in unserem kostenfreien Beratungsgespräch.

Jahresarbeitszahl (JAZ) verschiedener Wärmepumpen im Betrieb

Wärmepumpen-COP-Vergleich

Wie bereits aus unserer Tabelle zu entnehmen ist, weisen verschiedene Wärmepumpen-Arten auch unterschiedliche COP-Werte auf:

  • Luft-Luft-Wärmepumpen haben einen COP von etwa 2–3.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen haben einen COP von etwa 3–4.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpen haben einen COP von etwa 4–5.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen haben einen COP von etwa 5–6.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Werte nur als grobe Schätzungen dienen und je nach den spezifischen Bedingungen vor Ort variieren können. Um den besten COP-Wert zu erzielen, ist es wichtig, die Wärmepumpe ordnungsgemäß zu installieren und regelmäßig zu warten. Eine gut gewartete Wärmepumpe kann einen höheren COP-Wert aufweisen und somit effizienter arbeiten.

Wie wird der COP berechnet?

Der COP wird berechnet, indem man die produzierte Wärme durch die aufgewendete Energie teilt. Eine Wärmepumpe mit einem COP von 4 produziert 4 kWh Wärme mit 1 kWh Energieeinsatz.

Beispielhafter COP-Verlauf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe für verschiedene Außen- und Vorlauftemperaturen

Wärmepumpen-Wirkungsgrad-Vergleich

Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen zeichnen sich Wärmepumpen durch einen deutlich höheren Effizienzgrad aus. Während moderne Ölthermen einen Wirkungsgrad von 80 bis 90 % erreichen und neue Gasthermen sogar über 90 % liegen können, übersteigt die Effizienz von Wärmepumpen diese Werte bei Weitem und kann zwischen 250 % und 550 % variieren. Dies liegt daran, dass Wärmepumpen Umweltenergie nutzen, weshalb hier eher vom Effizienzgrad als vom Wirkungsgrad gesprochen wird, um die effektive Nutzung der Umweltenergie korrekt widerzuspiegeln.

Ein Effizienzgrad von 100 % bedeutet, dass die Wärmepumpe aus 1 Kilowatt Strom die gleiche Menge an Wärme produzieren kann.

  • Luft-Luft-Wärmepumpen haben einen Wirkungsgrad von etwa 250 bis 300 %.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen haben einen Wirkungsgrad von etwa 300  bis 400 %.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpen haben einen Wirkungsgrad von etwa 400 bis 450 %.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen haben einen Wirkungsgrad von etwa 400 bis 550 %.

Sichern Sie sich bis zu 70 % Förderung mit Vamo

Die Installation einer Wärmepumpe kann durch staatliche Förderungen durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erheblich attraktiver gestaltet werden. Vamo unterstützt Sie dabei, die maximale Förderung für Ihren Umstieg auf eine nachhaltige und effiziente Heizlösung zu erhalten.

Im Rahmen der BEG bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschuss-Förderungen für den Einbau von Wärmepumpen an. Die Förderhöhe kann bis zu 70 % der Investitionskosten betragen und setzt sich aus einer Grundförderung sowie verschiedenen kombinierbaren Boni zusammen:

  • Maximale förderfähige Kosten: Diese dürfen 30.000 € nicht überschreiten. Ausgaben, die darüber hinausgehen, werden nicht durch die Förderung abgedeckt. Bei einem Fördersatz von 70 % entspricht dies einem maximalen Zuschuss von 21.000 €.
  • Grundförderung: Die KfW gewährt eine Grundförderung von 30 % für Heizsysteme, die zu mindestens 65 % auf erneuerbaren Energien basieren.
  • Effizienzbonus: Wenn ein natürliches Kältemittel verwendet wird oder die Wärmepumpe Erde oder Wasser als Wärmequelle nutzt, gibt es einen zusätzlichen Effizienzbonus von 5 %.
  • Klima-Geschwindigkeitsbonus: Bis 2028 kann ein weiterer Bonus von 20 % in Anspruch genommen werden, um den schnellen Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme zu fördern. Dieser Bonus verringert sich alle zwei Jahre um 3 %.
  • Einkommensbonus: Wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen unter 40.000 € liegt, kann je nach individuellen Voraussetzungen ein zusätzlicher Bonus von 30 % gewährt werden.

Vamo als Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe verfügt über das notwendige Know-how, um Sie durch den Förderdschungel zu führen und den Förderantrag für Sie zu stellen. Unsere Wärmepumpen-Experten kümmern sich um alle notwendigen Schritte, damit Sie vom ersten Tag an umweltbewusst heizen können.

Sie sind noch unsicher?

Dann buchen Sie sich ein kostenfreies Beratungsgespräch. Die Experten von Vamo beantworten Ihre Fragen gerne und helfen Ihnen weiter.

Kostenlose Beratung buchen

Mit diesen Kosten können Sie rechnen

Die Betriebskosten einer Wärmepumpe sind im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen oft niedriger, da sie effizient Umweltenergie nutzen. Besonders in Verbindung mit speziellen Wärmepumpen-Stromtarifen oder der Nutzung einer Photovoltaikanlage in Kombination mit einer Wärmepumpe können die Betriebskosten signifikant gesenkt werden.

Beim Betrieb einer Wärmepumpe in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können Sie mit jährlichen Betriebskosten zwischen 800 und 1.600 € rechnen.

Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe können höher sein als bei konventionellen Heizsystemen. Jedoch ermöglichen staatliche Förderungen, diese Anschaffungskosten erheblich zu reduzieren. Auch unser monatliches Mietmodell ab 149 € bietet eine erhebliche Entlastung. Bei einer Luft-Wärmepumpe können Sie beispielsweise mit Anschaffungskosten um die 30.000 € rechnen. Mit staatlichen Förderungen können sich diese Kosten auf bis zu 9.000 € reduzieren. 

Auch die Amortisationszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Höhe der Investition, die erzielten Einsparungen bei den Betriebskosten und die in Anspruch genommene Förderung. Durch die Effizienz der Wärmepumpe und die Verfügbarkeit von Fördermitteln kann sich die Amortisationszeit deutlich verkürzen.

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Kosten Wärmepumpe

Die effizienteste Wärmepumpe für Ihr Zuhaus: Grün und günstig heizen mit Vamo

Die Entscheidung für eine effiziente Wärmepumpe steht im Zeichen der Kosteneinsparung und Umweltfreundlichkeit. Diese Technologie nutzt erneuerbare Energien, reduziert den CO₂-Fußabdruck und senkt langfristig die Heizkosten. Der COP-Wert gibt Aufschluss über die Effizienz, die je nach Gegebenheiten variiert, weshalb eine bedarfsgerechte Auswahl und Installation von einem Experten wie Vamo entscheidend ist.

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Vamo unterstützt umfassend von der Planung bis zur Wartung und erleichtert durch das Mietmodell ab 149 € und staatliche Förderungen den Wechsel zu einer hocheffizienten Wärmepumpe. Mit einer Spezialisierung auf Luft-Wasser-Wärmepumpen garantiert Vamo eine auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und Installation.

Wir freuen uns auf das Beratungsgespräch mit Ihnen!

Effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe im Garten

FAQs

Welche Luftwärmepumpe ist die effizienteste?

Luft-Wasser-Wärmepumpen haben eine deutlich höhere Effizienz als Luft-Luft-Wärmepumpen. Sie haben meist einen COP-Wert von etwa 3–4. Eine Wärmepumpe mit einem COP von 4 produziert 4 kWh Wärme mit 1 kWh Energieeinsatz. 

Welche Wärmepumpen haben den besten Wirkungsgrad?

Wärmepumpen mit dem besten Wirkungsgrad weisen einen hohen COP-Wert auf. Moderne Wärmepumpen können einen COP von bis zu 6 erreichen, was bedeutet, dass sie mehr als das Sechsfache der aufgenommenen Energie als Wärme abgeben können​​. Den höchsten Wirkungsgrad haben in der Regel Wasser-Wärmepumpen.

Was ist zurzeit die beste Wärmepumpe?

Die beste Wärmepumpe hängt von den spezifischen Anforderungen des Standorts und der Nutzung ab. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in Deutschland aufgrund ihrer Effizienz in milden Wintern, der einfachen Installation und den geringeren Anschaffungskosten besonders beliebt​​.

Welche Wärmepumpe verbraucht am wenigsten Strom?

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe variiert je nach Modell und Effizienz. Wärmepumpen von Vamo können bis zu 65 % Heizkosten sparen. Daher sind sie generell als stromsparend zu betrachten, da sie die Energieeffizienz maximieren und den Stromverbrauch minimieren​​.

Welche Erdwärmepumpe ist die beste?

Erdwärmepumpen zeichnen sich durch hohe Effizienz auch bei niedrigen Außentemperaturen aus und nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Standort, Gebäudeart und Klimabedingungen ab.

Sollte ich eine Wärmepumpe in Split- oder Mono-Bauweise wählen?

Split-Wärmepumpen bestehen aus zwei Teilen, einem Außengerät und einem Innengerät. Diese Konfiguration ermöglicht eine flexible Installation, da das Außengerät die Wärme aus der Außenluft extrahiert und über Kältemittelleitungen an das Innengerät weiterleitet, welches die Wärme dann im Gebäude verteilt. 

Monoblock-Wärmepumpen hingegen vereinen alle Komponenten in einem einzigen Gerät, das außerhalb des Gebäudes aufgestellt wird. Die Wärme wird über Wasserleitungen, die zwischen der Pumpe und dem Heizsystem des Gebäudes verlaufen, transportiert. Diese Konfiguration kann die Installation vereinfachen, da keine Kältemittelleitungen zwischen Außen- und Inneneinheit verlegt werden müssen. Die Entscheidung zwischen einer Split- oder Monoblock-Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren wie Installationsmöglichkeiten und Platzbedarf ab.

Welche Wärmepumpe ist am effizientesten?

Die effizienteste Wärmepumpe ist jene, die einen hohen COP-Wert erreicht, was auf eine hohe Effizienz in der Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie hinweist. Die spezifische Effizienz kann jedoch je nach Typ und Einsatzbedingungen variieren​​. Generell weisen Wasser-Wasser-Wärmepumpen den höchsten COP-Wert auf.

Hier finden Sie Erklärungen zu allen relevanten Begriffen rund um das Thema Wärmepumpe.
A

Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.

Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.

Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.

B

Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.

Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.

C

CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.

D

Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.

E

EHPA:  Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.

Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.

Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.

Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.

F

Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird. 

Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.

Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.

G

Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.

Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.

H

Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.

Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.

Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.

I

Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.

J

Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.

K

Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei. 

L

Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe. 

Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.

M

Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.

Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.

N

Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.

Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.

O

Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.

P

Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.

Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.

Q

Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.

Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.

R

Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.

Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.

S

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.

Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.

T

Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.

Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.

U

Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.

V

Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.

Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.

Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.

W

Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.

Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.

X

Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.

Y

Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.

Z

Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.

Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.

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