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Wärmepumpe Bochum: Eine kluge Entscheidung für Klimaneutralität

Wärmepumpe Bochum

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Zuhause nicht nur umweltfreundlich beheizen, sondern dabei auch noch Geld sparen. In Bochum wird dieser Traum mit der zunehmenden Beliebtheit von Wärmepumpen Wirklichkeit. Diese innovativen Systeme nutzen erneuerbare Energiequellen und sind ein entscheidender Schritt in Richtung Klimaneutralität bis 2035. Entdecken Sie, wie eine Wärmepumpe funktioniert, welche Vorteile sie bietet und warum sie gerade jetzt in Bochum eine kluge Wahl ist.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • symbol-hakenMit Vamo können Sie eine Wärmepumpe mieten oder kaufen. Wir begleiten in Bochum bei Planung, Installation und Wartung. Buchen Sie noch heute eine kostenfreie Beratung!
  • symbol-hakenBochum hat sich zum Ziel gesetzt bis 2035 klimaneutral zu sein. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Bochum den Klimawandel angeht, wobei fast die Hälfte der CO₂-Emissionen der Stadt auf die Wärmeproduktion zurückzuführen ist.
  • symbol-hakenDie Integration einer Luft-Wärmepumpe in Ihr Zuhause ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren, effizienteren und umweltfreundlicheren Zukunft.

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie?

Eine Wärmepumpe ist eine innovative Heiztechnologie, die Wärmeenergie aus einer erneuerbaren Quelle (wie Luft, Wasser oder dem Erdreich) aufnimmt und sie auf ein höheres Temperaturniveau anhebt, um Ihr Zuhause zu heizen. Im Grunde funktioniert sie wie ein Kühlschrank, nur in umgekehrter Richtung. Wärmepumpen nutzen die vorhandene Umweltenergie und wandeln diese effizient in nutzbare Wärme um. Sie sind eine nachhaltige Alternative zu traditionellen Heizsystemen, da sie regenerative Energiequellen nutzen und sogar CO₂-neutral sind, wenn der Strom mit einer Photovoltaik-Anlage selbst produziert wird.

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie?

Welche Wärmepumpenarten gibt es?

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Art von Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Wärmequelle. Sie ist einfach zu installieren und eignet sich hervorragend für Neubauten und Renovierungen. Vorteile sind die niedrigen Installationskosten und die Unabhängigkeit von geologischen Bedingungen. Nachteile können eine geringere Effizienz bei extrem niedrigen Temperaturen sein. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Außenluft, um Wasser zu erwärmen und damit Gebäude zu heizen. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe hingegen erwärmt direkt die Raumluft im Inneren des Gebäudes und kann auch zur Kühlung verwendet werden.
  • Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe): Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen die im Erdreich gespeicherte Wärme. Sie bieten eine sehr hohe Effizienz und konstante Leistung, sind aber in der Anschaffung teurer und benötigen und entsprechende Fläche für die Installation der Erdkollektoren.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Diese nutzt das Grundwasser als Wärmequelle und bietet eine hohe Effizienz. Allerdings ist ihre Installation abhängig von der Verfügbarkeit und Qualität des Grundwassers und erfordert eine wasserrechtliche Genehmigung.

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Darum ist eine Wärmepumpe sinnvoll

Die Entscheidung für eine Wärmepumpe bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, die sowohl Ihre persönlichen Lebensumstände als auch die Umwelt positiv beeinflussen:

Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Durch die Installation einer Wärmepumpe steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie. Moderne und energieeffiziente Heizsysteme sind ein attraktives Merkmal für potenzielle Käufer und Mieter.

Langlebigkeit

Wärmepumpen sind für ihre lange Lebensdauer bekannt. Sie sind eine langfristige Investition in Ihr Zuhause und Ihre Zukunft. In der Regel kann eine gut gewartete Wärmepumpe etwa 20 Jahre oder sogar länger halten.

Wartungsarm

Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen benötigen Wärmepumpen weniger Wartung. Dies spart Zeit und Kosten.

Kein Schornsteinfeger nötig

Da Wärmepumpen keine Verbrennung nutzen, entfallen die regelmäßigen Kontrollen und Reinigungen durch den Schornsteinfeger.

Niedrige Heizkosten

Durch die hohe Effizienz von Wärmepumpen können Sie Ihre Heizkosten erheblich senken. Insbesondere in Kombination mit Photovoltaikanlagen ergibt sich ein hocheffizientes und CO₂-neutrales Energiesystem.

Geringe Emissionen

Wärmepumpen stoßen deutlich weniger CO₂ aus als herkömmliche Heizsysteme, was sie zu einer umweltfreundlichen Option macht. Da Wärmepumpen überwiegend mit Strom betrieben werden, können sie in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen eine CO₂-neutrale Wärmeversorgung bieten.

Staatliche Fördermittel

Beim Kauf einer Wärmepumpe können Sie von verschiedenen staatlichen Förderprogrammen profitieren, die den Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützen. Ab 2024 wird die Anschaffung einer Wärmepumpe sogar noch attraktiver. 

Energieeffizient und wirtschaftlich

Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energiequellen und sind somit eine effiziente und wirtschaftliche Lösung für die Heizung Ihres Zuhauses.

Kühlung im Sommer

Neben dem Heizen im Winter können viele Wärmepumpen im Sommer auch zur Kühlung des Hauses genutzt werden, was für zusätzlichen Komfort sorgt.

Stadt Bochum

Umweltschutz in Bochum: Klimaneutralität bis 2035 geplant

Bochum hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2035 soll die Stadt klimaneutral sein, ein Vorhaben, das deutlich ehrgeiziger ist als die bundesweite Zielsetzung für 2045​​. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Bochum den Klimawandel angeht, wobei fast die Hälfte der CO₂-Emissionen der Stadt auf die Wärmeproduktion zurückzuführen ist.

Die Wärmewende in Bochum

Der erste Bochumer Wärmegipfel, der am 8. März 2023 stattfand, markiert einen Meilenstein in dieser Mission. Dabei haben führende Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft und Stadtwerken ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, um die Klimaziele gemeinsam zu erreichen​​. Dieses Bündnis verpflichtet die Beteiligten zu einem umfassenden, spartenübergreifenden Transformationsprozess, mit dem Ziel, Bochum klimaneutral zu gestalten. Zentral dabei ist eine gemeinsame kommunale Wärmeplanung​​. Die Kooperation umfasst verschiedene Projekte wie die Entwicklung eines integrierten Wärmeplans und die Umsetzung gemeinsamer Projekte in Stadtquartieren​​. 

Stadt Bochum

Klimaentwicklung in Bochum

Der Klimawandel stellt für ganz NRW, aber insbesondere für Städte wie Bochum eine große Herausforderung dar. Nordrhein-Westfalen, eine Region, die sowohl industriell als auch landwirtschaftlich geprägt ist, sieht sich mit vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert. Diese Auswirkungen betreffen die Natur, Gesellschaft, Wirtschaft und den Alltag​​. 

In Nordrhein-Westfalen hat sich die durchschnittliche Jahreslufttemperatur im Laufe der Zeit signifikant erhöht. Der Mittelwert für den gesamten Messzeitraum von 1881 bis 2022 liegt bei 10,0 °C. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand eine leichte Erwärmung statt, gefolgt von einer Phase relativ stabiler oder sogar leicht sinkender Temperaturen. Seit den 1980er Jahren wurde jedoch eine starke Erwärmung beobachtet. Die höchsten jemals gemessenen Durchschnittstemperaturen in NRW wurden in den Jahren 2022 (11,2 °C), 2020 (11,1 °C) sowie 2014 und 2018 (jeweils 11,0 °C) erreicht. 

Klimaentwicklung in Bochum: Steigende Jahresmitteltemperatur in NRW

Wärmepumpe im Neubau vs. Altbau

Bei der Entscheidung für eine Wärmepumpe spielt die Art des Gebäudes eine wesentliche Rolle. Während Neubauten in der Regel besser isoliert und somit ideal für den Einsatz von Wärmepumpen geeignet sind, können Altbauten aufgrund ihrer oft weniger effizienten Isolierung eine Herausforderung darstellen.

Wärmepumpen im Neubau

In Neubauten lassen sich Wärmepumpen optimal integrieren. Dank moderner Bauweisen und hochwertiger Dämmung arbeiten Wärmepumpen hier besonders effizient. Die Kombination aus niedrigem Energiebedarf und hoher Effizienz der Wärmepumpe ermöglicht es, den Großteil des Heizbedarfs über erneuerbare Energien zu decken.

Wärmepumpen im Altbau

In Altbauten ist die Nachrüstung mit Wärmepumpen oft mit zusätzlichen Maßnahmen verbunden. Eine gute Isolierung ist entscheidend, um die Effizienz der Wärmepumpe zu maximieren. Bei einer umfassenden energetischen Sanierung können Wärmepumpen auch in Altbauten eine effiziente und umweltfreundliche Heizlösung darstellen.

Welche Wärmepumpe ist die richtige für mich?

Beim Überlegen, welche Art von Wärmepumpe für Ihr Zuhause am besten geeignet ist, sticht die Luft-Wasser-Wärmepumpe als eine hervorragende Wahl hervor, insbesondere im Kontext des städtischen und suburbanen Wohnens.

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Energie der Außenluft, um Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung zu erzeugen. Sie sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, effizient, einfach zu installieren und erfordern im Vergleich zu anderen Wärmepumpensystemen weniger Platz. Diese Eigenschaften machen sie ideal für eine Vielzahl von Wohnsituationen, einschließlich Neubauten und sanierten Altbauten.

Vamo bietet einen Rund-um-Service für Luft-Wasser-Wärmepumpenlösungen von Premiumherstellern an, die nicht nur umweltfreundlich und energieeffizient sind, sondern auch langfristige Kosteneinsparungen ermöglichen. Mit uns können Sie eine Wärmepumpe mieten oder kaufen. Wir begleiten deutschlandweit bei Planung, Installation und Wartung. Buchen Sie noch heute eine kostenfreie Beratung!

Wie viel kostet eine Wärmepumpe und welche Förderungen gibt es?

Kosten einer Wärmepumpe

Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe variieren je nach Typ und Installationsaufwand. Luft-Wärmepumpen zählen zu den günstigeren Geräten, Anschaffungs- und Installationskosten belaufen sich im Durchschnitt auf etwa 12.000 bis 15.000 Euro. Erdwärmepumpen arbeiten effizienter, sind jedoch auch teurer, da die Wärmequelle hier erst mittels Boden- oder Bohrarbeiten erschlossen werden muss. Hier liegen die Kosten zwischen 18.000 und 25.000 Euro. Besonders hohe Jahresarbeitszahlen weisen Grundwasserwärmepumpen auf, sie sind jedoch auch am teuersten in Anschaffung und Installation – hier können Sie gegebenenfalls sogar mit etwa 30.000 Euro rechnen.

Für eine effiziente und moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe bietet Vamo ein Mietmodell an, das bereits ab 149 € pro Monat verfügbar ist. Diese Option ermöglicht es Ihnen, von den Vorteilen einer Wärmepumpe zu profitieren, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen​

Kosten einer Wärmepumpe

Regionale Wärmepumpe Förderung in NRW und Bochum

In Nordrhein-Westfalen, inklusive der Stadt Bochum, gibt es verschiedene regionale Förderprogramme für die Installation von Wärmepumpen, um den Einsatz klimafreundlicher Technologien zu fördern.

Das Landesförderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern in NRW, die in klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen investieren möchten. Das Programm bietet Zuschüsse für den Betrieb von Wärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen sowie für den Austausch bestehender elektrischer Speicherheizungen im Zuge der Installation einer Erneuerbaren-Energien-Heizungsanlage​​. Interessierte können die Anträge für dieses Förderprogramm online über das Förderportal der NRW-Bank einreichen​.

Neue Förderkonditionen für nachhaltige Heizungsanlagen im Jahr 2024

Mit der Neuerung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) seit 1. Januar 2024 wurden auch die Fördersätze angepasst. Die Bundesregierung hat eine Grundförderung von 30 % für den Einbau einer nachhaltigen Heizungsanlage eingeführt. Diese Grundförderung kann um einen Geschwindigkeitsbonus von 20 % aufgestockt werden – Dieser gilt zwischen 2024 und 2028 und wird in den folgenden Jahren schrittweise reduziert. Außerdem gibt es für Haushalte, die weniger als 40.000 € jährliches Einkommen haben einen zusätzlichen Bonus von 30 %. Für die Installation einer Erd- oder Wasser-Wärmepumpe oder die Verwendung eines natürlichen Kältemittels gibt es einen zusätzlichen Effizienzbonus  von 5%. Der höchstmögliche Förderzuschuss ist auf 70 % begrenzt.

Wärmepumpe kaufen oder mieten mit Vamo

Sie möchten grün heizen und dabei auch noch Geld sparen? Mit einer Luft-Wärmepumpe von Vamo ist das möglich! In nur 2 Minuten können Sie herausfinden, wie viel Sie durch den Einsatz einer Wärmepumpe einsparen können. Warum also länger warten?

Bei Vamo bieten wir Ihnen die Möglichkeit, eine Wärmepumpe zu kaufen oder zu mieten. Mit unserem schnellen und unkomplizierten Wechselprozess können Sie bereits in 30 Tagen Ihre eigene Wärmepumpe nutzen. Und das Beste daran? Sie erhalten noch heute ein kostenloses Angebot! Sie sind noch unsicher ob, sie lieber eine Wärmepumpe kaufen oder mieten möchten? Wir haben eine Übersicht für Sie erstellt:

Wärmepumpe mieten Wärmepumpe kaufen
ab 20.000 € Investitionskosten
0 € Anschaffungskosten
ab 149 € monatliche Miete
Wärmepumpen von Premium-Herstellern
BAFA-Förderung
Intensive Beratung
Individuelle Planung
Installation
Entsorgung des Alt-Geräts
Einstellung des Geräts für maximale Ersparnisse
Heizkurvenanpassung
Heizkörpercheck
24-Stunden-Service
Jährliche Wartung von unseren Heizungsprofis
Kontinuierliche Überwachung der Wärmepumpe
Versicherung der Wärmepumpe
Rundum-Sorglos-Paket

Fazit: Die Zukunft der Gebäudetechnik ist die innovative Wärmepumpenintegration

Die Integration von Wärmepumpen in Ihr Zuhause ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren, effizienteren und umweltfreundlicheren Zukunft. Sowohl in Neubauten als auch in sanierten Altbauten bieten Wärmepumpen eine innovative Lösung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei eine besonders attraktive Option. Sie sind effizient, umweltfreundlich und lassen sich einfach installieren. Durch die Nutzung der Umgebungswärme und die Möglichkeit, in Kombination mit Photovoltaikanlagen betrieben zu werden, tragen sie maßgeblich zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz bei.

Durch attraktive Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten wird der Einsatz von Wärmepumpen weiter unterstützt. Mit Vamo können Sie den Wechsel nicht nur vereinfachen, sondern ab Tag 1 profitabel machen – ab 149 € monatlich mit unserem Mietmodell. Buchen Sie noch heute Ihr kostenloses Erstgespräch und sparen Sie bis zu 65 % Heizkosten!

Sie sind noch unsicher?

Dann buchen Sie sich ein kostenfreies Beratungsgespräch. Die Experten von Vamo beantworten Ihre Fragen gerne und helfen Ihnen weiter.

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FAQs

Wie viel kann ich mit einer Wärmepumpe sparen?

Durch den Umstieg auf eine Vamo Wärmepumpe können Sie bis zu 65 % Ihrer Heizkosten einsparen. Eine Wärmepumpe ist langfristig deutlich günstiger als herkömmliche Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen.

Wie kann ich eine Wärmepumpe sinnvoll kombinieren?

Eine Wärmepumpe kann auf vielfältige Weise sinnvoll kombiniert werden, um das Beste aus ihrem Potenzial zu machen. Möglich ist die Kombination mit Fußbodenheizungen oder bereits vorhandenen Heizsystemen wie Heizkörpern oder Umluftsystemen und die Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik.

Was ist eine Abwasser-Wärmepumpe?

Eine Abwasser-Wärmepumpe ist eine effiziente Heizlösung, die die Wärmeenergie aus dem Abwasser nutzt, um Ihr Zuhause zu beheizen. Durch die Nutzung dieser kostenlosen Energiequelle können Sie Ihre Heizkosten reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Welche Klimaziele hat Bochum?

Bochum hat das Ziel, bis 2035 die Klimaneutralität zu erreichen und die Pariser Klimaziele einzuhalten. Die Stadt setzt sich dafür ein, Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele umzusetzen und regenerative Energie zu fördern. Das Energie- und Klimaschutzkonzept Bochum 2030 legt den Rahmen für diese Bemühungen fest.

Hier finden Sie Erklärungen zu allen relevanten Begriffen rund um das Thema Wärmepumpe.
A

Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.

Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.

Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.

B

Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.

Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.

C

CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.

D

Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.

E

EHPA:  Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.

Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.

Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.

Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.

F

Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird. 

Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.

Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.

G

Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.

Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.

H

Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.

Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.

Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.

I

Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.

J

Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.

K

Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei. 

L

Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe. 

Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.

M

Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.

Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.

N

Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.

Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.

O

Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.

P

Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.

Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.

Q

Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.

Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.

R

Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.

Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.

S

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.

Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.

T

Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.

Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.

U

Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.

V

Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.

Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.

Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.

W

Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.

Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.

X

Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.

Y

Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.

Z

Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.

Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.

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