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BAFA Förderung Wärmepumpe 2024: Alle Zuschüsse im Überblick

BAFA Förderung Wärmepumpe

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Heizkosten deutlich reduzieren, dabei die Umwelt schonen und gleichzeitig von staatlichen Zuschüssen profitieren. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Mit der BAFA Förderung für Wärmepumpen 2024 wird genau das möglich. Dieser umfassende Leitfaden gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über die verfügbaren Förderungen, sodass Sie bestmöglich von dieser einmaligen Chance profitieren können. Vamo, Ihr Fachbetrieb für Wärmepumpen, unterstützt Sie dabei, die Vorteile dieser Förderungen voll auszuschöpfen.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • symbol-hakenUmfangreiche Zuschüsse: 2024 bietet die BAFA attraktive Förderungen für den Einbau von Wärmepumpen, sowohl im Neubau als auch im Bestand. Bis zu 70 % Förderung sind für Luft-Wasser-Wärmepumpen möglich.
  • symbol-hakenEnergieeffizienz und Umweltschutz: Mit einer Wärmepumpe tragen Sie aktiv zum Klimaschutz bei und senken Ihre Heizkosten erheblich.
  • symbol-hakenProfessionelle Unterstützung durch Vamo: Vom ersten Beratungsgespräch bis zur Antragsstellung – Vamo begleitet Sie auf jedem Schritt Ihres Weges zur eigenen Wärmepumpe.
  • symbol-hakenWärmepumpe kaufen oder mieten: Ab 149 € monatlich können Sie mit Vamo eine Wärmepumpe mieten, hohe Anschaffungskosten vermeiden und ab Tag 1 profitabel sein.

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Klimaschutzprogramm 2030: Hohe Zuschüsse für Wärmepumpen

Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zielt darauf ab, die CO₂-Emissionen signifikant zu senken. Ein Schlüsselinstrument hierbei ist die Förderung von Wärmepumpen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA. Diese Maßnahme unterstützt sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen dabei, auf umweltfreundliche Heizsysteme umzusteigen. Mit großzügigen Zuschüssen macht die BAFA den Umstieg auf eine Wärmepumpe finanziell attraktiver denn je.

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) neu aufgelegt, um die energetische Gebäudeförderung des Bundes zu unterstützen. Die BEG bietet Förderungen für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Gebäuden und ist unterteilt in drei Bereiche: Förderung für effiziente Wohngebäude (BEG WG), Nichtwohngebäude  (BEG NWG) und Einzelmaßnahmen (BEG EM). Das BEG stellt den Rahmen für die Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden dar, während BAFA und KfW spezifische Förderprogramme und Finanzierungshilfen anbieten, die sich in diesen Rahmen einfügen. 

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Das BAFA ist eine Bundesbehörde, die im Bereich der Förderung energieeffizienter und umweltschonender Technologien tätig ist. Die BAFA-Förderungen sind oft spezifisch auf bestimmte Technologien oder Maßnahmen ausgerichtet, wie die Förderung von Wärmepumpen im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030.
  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Die KfW ist eine staatliche Förderbank, die Finanzierungen und Zuschüsse für verschiedene energieeffiziente und umweltschonende Maßnahmen anbietet. Im Kontext der Energieeffizienz und des Umweltschutzes arbeitet die KfW mit dem BEG zusammen und bietet ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten oder Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen an.
  • Weitere Förderungen: Wird eine Energieberatung in Anspruch genommen, können bis zu 1.300 € Förderung bzw. 80 % der Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser übernommen werden. Zudem gibt es eine Förderung für Fachplanung und Baubegleitung durch Energieeffizienz-Experten, die bis zu 50 % der förderfähigen Kosten abdeckt.
Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG

BAFA Förderung Wärmepumpe: Was wird wie hoch gefördert?

Die BAFA-Förderung deckt einen beträchtlichen Teil der Kosten für die Anschaffung und Installation einer Wärmepumpe ab. Die genaue Höhe der Förderung variiert je nach Art der Wärmepumpe und ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung handelt. Zusätzlich gibt es Boni für das Erreichen bestimmter Energieeffizienzstandards.

Die BAFA-Förderung für Wärmepumpen im Jahr 2024 umfasst eine Reihe von Boni und eine maximale Förderhöhe, die es zu beachten gilt:

  • Maximale Obergrenze der förderfähigen Kosten: Diese liegt bei 30.000 € (entspricht maximal 21.000 € bei 70 %). Dies bedeutet, dass die Kosten, die über diesen Betrag hinausgehen, nicht durch die Förderung abgedeckt werden.
  • Grundförderung: Es gibt eine Grundförderung von 30 % für Heizungen, die mindestens zu 65 % auf erneuerbaren Energien basieren.
  • Effizienzbonus: Zusätzlich zur Grundförderung gibt es einen Effizienzbonus von 5 %, der die Förderung weiter erhöht, wenn ein natürliches Kältemittel verwendet wird oder die Wärmepumpe Erde oder Wasser als Wärmequelle nutzt.
  • Klima-Geschwindigkeitsbonus: Ein weiterer Bonus von 20 % kann in Anspruch genommen werden, um den schnellen Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme zu fördern. Dieser gilt bis 2028, danach nimmt er alle zwei Jahre um 3 % ab.
  • Einkommensbonus: Für bestimmte Einkommensgruppen (unter 40.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen) kann ein zusätzlicher Bonus von 30 % gewährt werden, abhängig von den individuellen Voraussetzungen.
  • Maximaler Zuschuss: Insgesamt kann der Zuschuss bis zu 70 % der förderfähigen Kosten betragen, abhängig von der Kombination der verschiedenen Boni und der Einhaltung der jeweiligen Voraussetzungen​​.

Diese umfassenden Fördermöglichkeiten machen den Wechsel zu einer Wärmepumpe nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch finanziell attraktiv. Vamo unterstützt Sie dabei, die optimale Förderung für Ihre individuelle Situation zu ermitteln und zu beantragen.

Die Wärmepumpen-Förderung 2024 im Überblick

Diese Wärmepumpen werden gefördert

Die BAFA-Förderung ist nicht auf alle Wärmepumpentypen gleichmäßig ausgerichtet. Stattdessen konzentriert sie sich auf spezifische Arten von Wärmepumpen, die bestimmte Effizienzkriterien erfüllen. Das BAFA fördert effiziente elektrisch betriebene Wärmepumpen bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung. Zu den geförderten Typen gehören:

  1. Luft-Wasser-Wärmepumpen: Diese sind besonders beliebt, da sie sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung bestehender Gebäude geeignet sind. Vamo bietet hierbei eine umfassende Beratung und Unterstützung bei der Installation und Wartung an.
  2. Erdwärmepumpen (Geothermie): Sie nutzen die im Boden gespeicherte Energie und gelten als besonders effizient und umweltfreundlich, erfordern allerdings aufwändige Bohrungen und sind genehmigungspflichtig.
  3. Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Diese nutzen Grundwasser als Wärmequelle und bieten eine hohe Effizienz, erfordern jedoch spezifische geologische Voraussetzungen.
  4. Solarunterstützte Wärmepumpensysteme: Diese kombinieren die Technologie der Wärmepumpen mit Solarenergie (z. B. Photovoltaik), um eine effizientere und umweltfreundlichere Heizlösung zu bieten.

Die Wahl des passenden Wärmepumpentyps hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie den geografischen Gegebenheiten, der Gebäudestruktur und Ihren persönlichen Präferenzen. Vamo hilft Ihnen, die optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse zu finden und stellt sicher, dass Sie die maximale Förderung in Anspruch nehmen können.

Diese Wärmepumpen werden gefördert

Sonstige technische Voraussetzungen und Förderkonditionen

Neben der Art der Wärmepumpe gibt es weitere technische Fördervoraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um förderfähig zu sein. Diese beinhalten:

  1. Einhaltung von Effizienzstandards: Die Wärmepumpe muss bestimmte Effizienzkriterien erfüllen, die sicherstellen, dass sie energieeffizient und umweltfreundlich arbeitet. Diese werden durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die Effizienzklasse (ETA) bestimmt. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen muss die ETA 120 bis 135 % betragen und bei Sole-Wasser-Wärmepumpen sowie Wasser-Wasser-Wärmepumpen 135 bis 150 %. Die JAZ muss mindestens 2,7 betragen.
  2. 65 %-Regel: Gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen ab 2024 neu installierte Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
  3. Integration in das Gesamtheizsystem: Die Wärmepumpe sollte nahtlos in das bestehende oder geplante Heizsystem integriert werden können.
  4. Qualitätsstandards: Installations- und Wartungsarbeiten müssen von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden, um eine hohe Qualität und Langlebigkeit der Anlage zu gewährleisten. 

Vamo, als qualifizierter Fachbetrieb mit dem Gütesiegel „Fachbetrieb Wärmepumpe“, garantiert Ihnen die Einhaltung all dieser Standards, von der Planung bis zur Umsetzung.

Wärmepumpen-Förderung korrekt beantragen mit Vamo in wenigen Schritten

Die Beantragung der BAFA-Förderung für Ihre Wärmepumpe kann auf den ersten Blick komplex erscheinen, aber mit Vamo an Ihrer Seite wird der Prozess klar und unkompliziert. Hier ist ein einfacher Leitfaden, wie Sie die Förderung mit unserer Unterstützung beantragen können:

  1. Beratung und Planung: Beginnen Sie mit einer umfassenden Beratung durch Vamo, um die passende Wärmepumpentechnologie für Ihre Bedürfnisse zu finden und zu verstehen, wie Sie von der Förderung profitieren können.
  2. Angebot und Kostenvoranschlag: Vamo erstellt für Sie ein detailliertes Angebot und einen Kostenvoranschlag, der alle Anforderungen für die BAFA-Förderung berücksichtigt.
  3. Antragsstellung: Wir unterstützen Sie bei der Zusammenstellung und Einreichung aller notwendigen Unterlagen für den Förderantrag.
  4. Installation und Inbetriebnahme: Nach Genehmigung des Förderantrags erfolgen die Installation und Inbetriebnahme der Wärmepumpe durch unsere qualifizierten Fachkräfte.
  5. Dokumentation und Nachweisführung: Vamo hilft Ihnen bei der korrekten Dokumentation und Nachweisführung, die für die Auszahlung der Fördermittel erforderlich ist.

Mit Vamo können Sie sich darauf verlassen, dass jeder Schritt professionell und gemäß den Förderbedingungen durchgeführt wird, um die maximale Förderung zu sichern. Ein Merkblatt zur Antragstellung vom BEG finden Sie hier.

Anträge für den Heizungstausch mit BEG-Förderung in 2023

Wann sollte man die Förderung für Wärmepumpen-Anlagen beantragen?

Es ist wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Beantragung der BAFA-Förderung zu wählen. Der Antrag muss unbedingt vor Beginn der Installationsarbeiten gestellt werden. Dies gewährleistet, dass alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllt sind und Sie nicht Gefahr laufen, aufgrund von Fehlern oder Versäumnissen bei der Antragstellung die Förderung zu verlieren. Vamo bietet Unterstützung bei der zeitgerechten Einreichung Ihrer Anträge, um sicherzustellen, dass Sie von der Förderung profitieren können.

Für die Beantragung der BAFA-Förderung für Wärmepumpen gibt es bestimmte Fristen, die beachtet werden müssen:

  • Vor Baubeginn beantragen: Der Antrag auf Förderung muss vor dem Baubeginn gestellt werden. Dabei gilt bereits der Abschluss eines Kauf-, Lieferungs- oder Leistungsvertrages als Baubeginn. Planungsarbeiten vor der Antragstellung sind erlaubt und auch notwendig.
  • Zweistufiges Verfahren: Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, wobei der Antrag zunächst online über das elektronische Antragsformular des BAFA eingereicht werden muss.

Wichtigkeit der fristgerechten Antragstellung: Wird der Antrag erst nach Baubeginn gestellt, ist eine Förderung ausgeschlossen​​.

BAFA-Förderungen 2023: Anträge und Auszahlungen

Welche anderen Fördermöglichkeiten gibt es?

Neben der BAFA-Förderung gibt es weitere attraktive Förderprogramme, die den Umstieg auf eine Wärmepumpe finanziell unterstützen können. Diese umfassen:

  1. KfW-Förderprogramme: Wie bereits erwähnt, bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau verschiedene Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Diese können kombiniert mit der BAFA-Förderung genutzt werden, um zusätzliche finanzielle Vorteile zu erlangen.
  2. Regionale und kommunale Förderungen: Viele Bundesländer, Städte und Gemeinden bieten eigene Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen an. Diese variieren je nach Region und können zusätzliche finanzielle Unterstützung bieten.
  3. Förderungen durch Energieversorger: Einige Energieversorger bieten eigene Förderprogramme für den Umstieg auf erneuerbare Energien, einschließlich der Installation von Wärmepumpen.

Gut zu wissen: in NRW gibt es eine Vielzahl von regionalen Förderprogrammen speziell für den Einbau und die Nutzung von Wärmepumpen. Die Förderprogramme werden in der Regel über die NRW Bank abgewickelt.

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Fazit: Mit Vamo immer die beste Förderung finden

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen im Jahr 2024 vielfältig und attraktiv sind. Mit Vamo an Ihrer Seite können Sie sicher sein, stets die bestmögliche Förderung für Ihr Projekt zu finden und zu nutzen. Vom Verstehen der Anforderungen über die Antragstellung bis hin zur Umsetzung – Vamo bietet professionelle Unterstützung auf jedem Schritt Ihres Weges zur energieeffizienten und umweltfreundlichen Wärmepumpe. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und erleben Sie, wie einfach und lohnenswert der Umstieg auf eine Wärmepumpe sein kann.

Mit unserem Wärmepumpenrechner können Sie Ihre Ausgaben und Emissionen Ihrer momentanen Heizung im Vergleich mit den Ersparnissen durch eine Wärmepumpe sehen.

Tipp: Wärmepumpe mieten oder kaufen

Wussten Sie schon, dass Vamo eine flexible und kosteneffiziente Lösung für alle Hausbesitzer anbietet? Wenn Sie sich für das Mieten einer Wärmepumpe bei Vamo entscheiden, profitieren Sie von niedrigeren Anfangsinvestitionen und einer sorgenfreien Wartung. Vamo übernimmt alle notwendigen Servicearbeiten und stellt sicher, dass Ihre Wärmepumpe stets effizient und störungsfrei läuft – das alles schon ab 149 € monatlich. Beim Kauf bietet Vamo hochwertige Geräte und eine kompetente Beratung, um sicherzustellen, dass Sie die bestmögliche Lösung für Ihre Bedürfnisse erhalten. Egal, ob Sie mieten oder kaufen, mit Vamo wählen Sie einen Partner, der Qualität, Effizienz und umfassenden Service in den Mittelpunkt stellt, um Ihre Heizkosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

FAQs: Häufig gestellte Fragen zum BAFA-Förderprogramm

Wie beantrage ich die BAFA-Förderung für Wärmepumpen?

Um die BAFA-Förderung für Wärmepumpen zu beantragen, bietet Vamo eine umfassende Unterstützung an. Der Prozess beginnt mit einer detaillierten Beratung durch Vamo, um die besten Optionen für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu identifizieren. Anschließend hilft Vamo bei der Zusammenstellung aller erforderlichen Dokumente und leitet Sie durch das Online-Antragsverfahren des BAFA. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Installationsarbeiten eingereicht wird. Mit Vamos Expertise können Sie sicherstellen, dass Ihr Antrag korrekt ausgefüllt ist und alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, um die maximale Förderung zu erhalten.

Welche Unterlagen benötige ich für die BAFA-Wärmepumpen-Förderung?

Um die BAFA-Förderung für eine Wärmepumpe zu beantragen, ist zunächst ein Angebot des Unternehmens nötig, das die Wärmepumpe installiert. Weitere notwendige Unterlagen umfassen in der Regel den Kostenvoranschlag, technische Daten der Wärmepumpe und Nachweise zur Erfüllung der Förderrichtlinien.

Wie hoch ist die BAFA Förderung für eine Wärmepumpe?

Die Förderhöhe variiert je nach Art der Wärmepumpe und den erfüllten Förderrichtlinien, inklusive möglicher Boni wie dem Klima-Geschwindigkeitsbonus. Maximal sind bis zu 70 % Förderung bei 30.000 € förderfähigen Ausgaben möglich.

Gibt es den Heizungstausch-Bonus noch?

Seit dem 1. Januar 2024 sind neue Förderrichtlinien der BEG für Einzelmaßnahmen in Kraft getreten. Diese Aktualisierungen beinhalten eine Erhöhung der Basisförderung und des Heizungstausch-Bonus. Der Heizungstausch-Bonus wird nun als „Klima-Geschwindigkeitsbonus“ bezeichnet und erweitert um einen zusätzlichen Bonus für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 €.

Gibt es den Wärmepumpen-Bonus noch?

Der Wärmepumpen-Bonus für klimafreundliche Kältemittel oder die Nutzung von Erdwärme wird als „Effizienzbonus“ fortgeführt.

Hier finden Sie Erklärungen zu allen relevanten Begriffen rund um das Thema Wärmepumpe.
A

Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.

Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.

Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.

B

Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.

Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.

C

CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.

D

Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.

E

EHPA:  Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.

Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.

Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.

Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.

F

Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird. 

Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.

Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.

G

Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.

Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.

H

Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.

Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.

Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.

I

Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.

J

Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.

K

Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei. 

L

Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe. 

Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.

M

Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.

Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.

N

Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.

Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.

O

Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.

P

Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.

Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.

Q

Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.

Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.

R

Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.

Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.

S

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.

Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.

T

Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.

Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.

U

Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.

V

Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.

Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.

Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.

W

Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.

Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.

X

Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.

Y

Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.

Z

Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.

Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.

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